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Das Florianibräu

Das heutige Brauhaus war einst ein Feuerwehrzeughaus, daher der Name Florianibräu.  Nach einigen Renovierungsarbeiten und Umbauten konnte man 1999 das erste Bier brauen. Die Bierqualität war damals natürlich eine andere wie heute.  Relativ schnell wurde der Platz zu knapp und man baute einen Keller an, in dem sich der Gärkeller und die Flaschenlogistik befindet. Auf diesem Kelleranbau befindet sich seit 2015 die „Brauveranda“.

Zutaten des Bieres

Die Grundmittel des Bieres sind laut dem Reinheitsgebot von 1516 Wasser, Hopfen und Malz.  Den Hopfen beziehen wir von der Hopfengenossenschaft Neufelden und das Wasser aus Freistadt. Das Wasser aus dem Mühlviertel hat eine geringere Härte, was vor allem bei Pilsbieren von Vorteil ist. Das Malz kommt von der Mälzerei Plohberger aus Grieskirchen.

Das Bierbrauen

Unser Bier wird unter einem Dach gebraut, vergärt, abgefüllt und vermarktet. Auf einer selbstgebauten Brauanlage wird es handwerklich gebraut und in ebenfalls selbstgebauten Gärtanks vergoren. Unsere Flaschen waschen wir in einem Laugenbad und mit einer Bürstenmaschine. Danach befüllen wir diese mit Hilfe einer Gegendruckabfüllanlage.

Bierbrauen in Kurzform:

  • Einmaischen: Wasser mit geschrotetem Malz versehen und aufgeheitzt
  • Abläutern: Würze (unvergorenes Bier) vom Malz trennen
  • Würzekochen: Würze mit beigefügtem Hopfen kochen
  • Heißtrubausscheidung: Trennung vom Großteil aller Feststoffe
  • Kühlen und Hefe beifügen: die Würze wird gekühlt und in einen Gärtank gepumpt, in welchem Hefe vorgelegt ist
  • Stammwürze messen: Durch das Messen der Stammwürze bestimmt man den Malzzuckergehalt der Würze
  • Hauptgärung: Die Würze gärt nun ca. eine Woche drucklos
  • Reifen und auslagern: Nach der Hauptgärung reift und lagert das Jungbier 6-8 Wochen in Drucktanks